Gesichtsöl Test 2018

Die besten Gesichtsöle im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Pflegeöle für das Gesicht sind in der Beautybranche ein absoluter Trend.
  • Gesichtsöle gibt es für jeden Hauttyp, auch fettige Haut kann damit gepflegt werden.
  • Pflegende Gesichtsöle lassen sich auch ganz leicht selbst herstellen.

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Manch einer mag bei dem Gedanken zusammenzucken, die Gesichtshaut mit Öl einzureiben und denkt an fettige glänzende Haut. Dabei sind Produkte der Kategorie Gesichtsöl eine wundervolle und natürliche Möglichkeit, die Haut zu pflegen und längst kein Geheimtipp mehr. Richtig angewendet, können die Öle verschiedener Art das Hautbild deutlich verbessern. Das gilt sogar für unreine und fettige Haut.

Die hochwertigen Inhaltstoffe pflegen intensiv und regulieren dauerhaft den Feuchtigkeitshaushalt. Das funktioniert deshalb derart gut, weil die Gesichtsöle mitsamt der wertvollen Inhaltstoffe tief eindringen können. Wichtig ist aber, abhängig vom eigenen Hauttyp und möglichen Hautproblemen die richtigen Inhaltstoffe auszuwählen. Dann ist Gesichtsöl praktisch für jeden geeignet.

1. Was kann Gesichtsöl für meine Haut tun?

Gesichtsöl ist ein echtes Multitalent. Es spendet Feuchtigkeit, pflegt, wirkt gegen Hautprobleme und glättet Trockenheitsfältchen. Dabei ist Gesichtsöl in der Regel sehr gut verträglich und stärkt sogar den hauteigenen Schutzmechanismus. Das Öl kann zudem die Wirkung anderer Pflegeprodukte verstärken.

Achtung: Selbst wenn Sie Ihr Gesichtsöl gefunden haben, kann sich Ihr Hautbild zu Anfang leicht verschlechtern. Verschiedene Tests zeigen, dass sich dies schnell wieder gibt und die Haut positiv reagiert.

Nicht abschrecken lassen sollten Sie sich von den vergleichsweise hohen Anschaffungskosten für Gesichtsöle. Bedenken Sie: Gesichtsöl ist sehr ergiebig. Sie benötigen bei jeder Anwendung nur ein paar Tropfen und kommen daher mit einem kleinen Fläschchen lange aus.

  • Die konzentrierten Inhaltstoffe pflegen die Haut sehr gut.
  • Gesichtsöle sind sehr ergiebig, da man immer nur wenige Tropfen benötigt.
  • Es gibt für jeden Hauttyp das passende Öl.
  • Die Wirkung von Cremes kann durch Gesichtsöl sogar verstärkt werden.
  • Gesichtsöle sind in der Anschaffung vergleichsweise teuer.
  • Das Hautbild kann sich zu Anfang erst einmal verschlechtern.
  • Manche Gesichtsöle enthalten Parfüm, welches die Haut reizen kann.
  • Gesichtsöle sollten nicht bei offenen Wunden im Gesicht verwendet werden, da sie diese zu sehr reizen können.

2. Welches Gesichtsöl ist für welchen Hauttyp geeignet?

Entscheidend für den Erfolg der Anwendung ist die Wahl des richtigen Öls für den jeweiligen Hauttyp. Trockene Haut verträgt durchaus ein dickflüssigeres, reichhaltiges Öl. Bewährt hat sich in diesem Fall zum Beispiel Mandelöl. Bei normaler Haut ist dagegen nicht viel zu beachten. Sie können zum Beispiel Jojobaöl verwenden und das Gesichtsöl darf sogar ätherische Öle enthalten.

Bei empfindlicher Haut sollten sie dagegen darauf achten, dass das Gesichtsöl frei von Zusätzen und ätherischen Ölen ist, um die Haut nicht unnötig zu reizen.
Sogar bei fettiger Haut können Sie Gesichtsöl verwenden, auch wenn es erst einmal ungewöhnlich klingt. Gesichtsöle mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren und Linolsäule signalisieren der Haut, dass sie nicht so viel Fett produzieren muss. Gut geeignet sind zum Beispiel Produkte mit Distelöl. Als weitere Zusätze sind Rosmarin, Teebaumöl oder Ringelblume angesagt, weil diese Stoffe die Talgproduktion hemmen und antibakteriell wirken.

Inhaltstoffe des Gesichtsöls Anwendungsbereiche und Wirkung
Mandelöl
  • schwächt Narben oder Flecken ab
  • lindert Neurodermitis und Rötungen
  • auch gut bei Rosacea
  • für normale und empfindliche Haut
Ringelblumenöl
  • beugt Entzündungen vor
  • wirkt regenerierend und heilend
  • zieht schnell ein
  • bei normaler und unreiner Haut
Marulaöl
  • normale Haut, sensible und trockene Haut
  • schützt vor Umwelteinflüssen
  • beugt vorzeitiger Hautalterung vor
Olivenöl
  • spendet viel Feuchtigkeit
  • für trockene Haut geeignet
  • hat eine Anti-Aging-Wirkung
Avocadoöl
  • regt die Neubildung von Zellen an
  • schwächt Narben ab
  • bei trockener Haut geeignet
Kokosöl
  • vor allem für spröde, trockene Haut
  • wirkt antibakteriell und beruhigend
  • lindert Altersflecken
  • wirkt gegen Falten
Jojobaöl
  • für alle Hauttypen geeignet, aber besonders gut bei unreiner und Mischhaut
  • wirkt entzündungshemmend und antibakteriell
Teebaumöl
  • bekämpft Viren, Pilze und Bakterien
  • nicht unverdünnt anwendbar
  • besonders gut bei unreiner Haut
Granatapfelöl
  • beugt Zellalterung vor
  • enthält viele Antioxidantien
  • ideal für alternde Haut
Arganöl
  • pflegt und spendet viel Feuchtigkeit
  • auch gut gegen Schuppenflechte, Ekzeme und Neurodermitis
  • mindert Narben und Schwangerschaftsstreifen
  • für reife Haut
Nachtkerzenöl
  • nur für sehr trockene Haut
  • lindert Rötungen
  • die Haut wird elastischer
Wildrosenöl
  • wirkt beruhigend und entzündungshemmend
  • mindert Pigmentflecken
  • für reife Haut geeignet

3. Was ist bei der Anwendung von Gesichtsöl zu beachten?

Die Anwendung ist im Grunde ganz einfach. Beachten müssen Sie lediglich, dass Sie im Zweifelsfall lieber weniger als mehr Öl anwenden sollten. Es genügen wirklich einige wenige Tropfen.

Tipp: Mit einer Pipette lässt sich Öl äußerst praktisch dosieren.

Vor jeder Anwendung von Gesichtsöl ist die Haut gründlich zu reinigen.

Vor dem Auftragen muss die Haut erst einmal gründlich gereinigt und dann abgetupft werden. Aber Achtung: Nicht komplett abtrocknen. Das Gesicht sollte noch leicht feucht sein. Das ist der eigentliche Trick bei der Anwendung von Gesichtsöl. Öl selbst enthält keine Feuchtigkeit, verbindet sich aber mit der Feuchtigkeit auf der Gesichtshaut. So kann das Öl schnell einziehen und optimal wirken.

Massieren Sie also einige wenige Tropfen Öl auf die feuchte Gesichtshaut ein. Geben Sie das Öl dafür direkt auf die Finger und nicht auf ein Wattepad oder einen Schwamm – das Öl würde zu schnell aufgesogen werden und Sie würden somit mehr Öl benötigen, als eigentlich erforderlich.
Sie können Gesichtsöl ganz hervorragend mit anderen Pflegeprodukten kombinieren, zum Beispiel mit der Tagescreme. Tatsächlich ist es sogar empfehlenswert, die Creme nicht durch das Öl zu ersetzen, sondern beide Produkte zu verwenden.

Lassen Sie das Öl einfach kurz einziehen und tragen Sie dann Ihre normale Creme darüber auf. Oder versuchen Sie es auch einmal anders herum: Erst die Gesichtscreme auftragen und dann das Gesichtsöl darüber geben – eine gute Methode, vor allem im Winter. Das Öl schließt die pflegenden Inhaltstoffe der Creme quasi ein und schützt damit vor dem Austrocknen durch Heizungsluft oder Kälte. Auch unter Make-up kann Gesichtsöl problemlos angewendet werden. Sie verhindern dadurch Knitterfalten, die sich im Tagesverlauf sonst oft unter dem Make-up abzeichnen. Praktischerweise können die meisten Öle auch zum Entfernen von Gesichts- und Augen-Make-up verwendet werden.

Hinweis: Reinigen Sie Ihre Haut immer gründlich, bevor Sie das Gesichtsöl auftragen. Ansonsten werden etwaige Schmutzpartikel regelrecht eingeschlossen. Das kann die Poren verstopfen.

4. Welches Gesichtsöl ist das Beste?

Auf die Bedürfnisse der Haut achten

Pflanzliche Gesichtsöle ziehen tiefer in die Haut ein als Creme. Die wertvollen Wirkstoffe können dadurch besser aufgenommen werden. Wichtig ist aber die Wahl des richtigen Gesichtsöls für den jeweiligen Hauttyp.

Einen Gesichtsöl Test sucht man bei der Stiftung Warentest bisher vergebens. Lediglich einen Körperöl Test gab es bereits. Dabei konnten Produkte mit Sanddornöl, Arganöl und Rosenöl besonders punkten. Auch sonst gibt es noch nicht viele Gesichtsöl Tests 2018, was vielleicht daran liegt, das diese Produkte erst in den letzten Jahren in Mode gekommen sind.
Potentielle Kandidaten für den Vergleichssieger sind vor allem Produkte mit möglichst wenigen Zusatzstoffen, die schnell einziehen. Gut ist auch, wenn das Gesichtsöl bereits in einer Flasche mit Pipette geliefert wird, da es sich dann deutlich besser dosieren lässt.

5. Kann ich mir ein Gesichtsöl selbst machen?

Mit Arganöl können Sie Gesichtsöleinfach selber machen.

Vor allem, wenn Sie empfindliche Haut haben, sind selbstgemachte Gesichtsöle eine gute Alternative. Denn dann können Sie sicher sein, dass keine unerwünschten Zusatzstoffe enthalten sind. Selbst gemischtes Gesichtsöl ist zudem preiswerter und garantiert auf ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt. Füllen Sie die verschiedenen Zutaten mit Hilfe eines Trichters in eine sterile Flasche. Gut geeignet sind zur eigenen Herstellung von Gesichtsöl Flaschen mit Pipette, die Sie in Apotheken kaufen können.

Für Ihr persönliches Gesichtsöl benötigen Sie zunächst ein Trägeröl oder Basisöl. Mandelöl, Jojobaöl oder Arganöl sind dafür gut geeignet. Hinzu kommt ein Öl, das speziell auf Ihre Hauteigenschaften abgestimmt ist. Verwenden Sie etwa Teebaumöl, wenn Sie unreine Haut haben. Wenn Sie keine allzu empfindliche Haut haben, können Sie ein paar Tropfen eines ätherischen Öls hinzugeben. Ätherische Öle können die Haut allerdings reizen und sollten daher, wenn überhaupt, nur sehr sparsam verwendet werden.

Versuchen Sie es doch einmal mit folgender Mischung, wenn Sie fettige Haut oder Mischhaut haben: Traubenkernöl und Diestelöl zu gleichen Teilen und die halbe Menge Babassuöl. Bei strapazierter, schuppiger Haut, die zu Entzündungen neigt mischen Sie 10ml Nachtkerzenöl zu 35 ml Arganöl und geben Sie eine paar Tropfen Wildrosenöl hinzu. Trockene und reifere haut freut sich dagegen über ein selbstgemischtes Gesichtsöl, das zur Hälfte aus Avodadoöl und zur Hälfte aus Jojobaäl besteht, ergänzt durch ein paar Tropfen Sanddornöl.

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