Massagegerät Test 2018

Die besten Massagegeräte im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Massagegeräte für zu Hause gibt es in verschiedenen Ausführungen und in mechanischen und elektronischen Varianten.
  • Die Geräte helfen, Verspannungen zu lösen und Schmerzen zu lindern.
  • Einige Geräte sind teuer und nehmen viel Platz weg – überlegen Sie also vor der Anschaffung genau, ob Sie mit beiden Punkten leben können.

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Viele Menschen leiden unter Verspannungen im Nacken oder Rücken. Vor allem nach einem langen Arbeitstag tut eine Massage gut. Sie entspannt die Muskeln und lindert dadurch die Schmerzen. Ein Besuch bei einem professionellen Masseur kommt natürlich nicht so oft in Frage. Als Alternative gibt es verschiedene Massagegeräte für zu Hause. Dabei ist die Produktauswahl in dieser Kategorie groß. Von kleinen Massagebällen für wenige Euro, bis hin zu teuren Massagesesseln.

Für jeden Geldbeutel und Bedarf ist etwas dabei. Beim Kauf sollten Sie aber ein paar Dinge beachten, damit Sie das für Sie optimale Gerät aussuchen. Schon im Vorfeld sollten Sie zum Beispiel überlegen, ob Sie das Gerät alleine nutzen oder zusammen mit einem Partner. Natürlich spielt auch eine Rolle, wie viel Geld Sie investieren möchten und wieviel Platz Sie zur Verfügung haben. Außerdem stellt sich die Frage, für welche Körperregionen Sie das Gerät nutzen möchten, denn die meisten Massagegeräte sind für bestimmte Regionen ausgelegt.

1. Die Besonderheiten verschiedener Massagegeräte

Massagegeräte sorgen für Wellness in den eigenen vier Wänden.

Generell unterscheidet man zwischen manuellen Massagesystemen, elektrischen Massagegeräten sowie wärmenden Geräten:

  • Manuelle Massagesysteme Hierbei handelt es sich um einfache Geräte, die die manuelle Massage verstärken, wie zum Beispiel Massagerollen oder Massagebälle. Bewegungen, die Sie selbst oder Ihr Partner ausführen, werden in massierende Berührungen der meist genoppten Geräte übersetzt. Mit manchen Massagerollern können Sie sogar selbst den Rücken massieren. Die Massage ist wohltuend, die Geräte sind preiswert und nehmen nicht viel Platz weg.
  • Elektrische Massagegeräte Es gibt sowohl kleine elektrische Massagegeräte für die Füße oder den Nacken, als auch größere Geräte wie Massagesessel oder Sitzauflagen, die der Shiatsu-Massage nachempfunden sind. Die Geräte vibrieren und lösen dadurch Verspannungen in den Muskeln. Diese Geräte können Sie wunderbar alleine nutzen. Dafür müssen Sie aber auch, je nach Größe, etwas mehr Geld investieren. Es gibt übrigens auch spezielle Massagegeräte, die gegen Cellulite wirken sollen. In Massagegeräte-Tests haben diese aber nicht überzeugt.
  • Geräte, die mit Wärme arbeiten Viele Heizdecken oder Sprudelbäder regen die Durchblutung an und lösen damit auch Verspannungen. Häufig kommt auch Infrarotstrahlung zum Einsatz. Einige Geräte kombinieren elektrische Vibration mit Infrarotstrahlung für eine besonders intensive Wirkung. Es gibt zum Beispiel viele Infrarot-Massagestäbe.

Zu den meistverkauften Massagegeräten zählen Folgende:

Typ Anwendungsgebiet
Manuelle Massagesysteme wie Massagerollen oder -bälle
  • sind je nach Modell für Rücken, Schultern, Beine oder Füße ausgelegt
  • funktionieren mechanisch
  • manche Modelle kann man alleine anwenden, oft funktioniert es besser mit einem Partner
  • sind preiswert und platzsparend
Massagestab
  • für Rücken, Schultern und Beine gedacht
  • Massagestäbe funktionieren elektrisch
  • viele Anbieter kombinieren die Vibration mit Wärme durch Infrarotstrahlen
  • die Anwendung ist gut allein möglich
Massagesessel
  • wirkt auf eine große Fläche
  • ist elektrisch oder als bloßes Sitzmöbel nutzbar
  • Sessel nimmt viel Platz weg
  • die Anschaffung ist nicht gerade günstig
Massagebad
  • Massagebäder gibt es für die Füße
  • die Geräte arbeiten teilweise elektrisch
  • die Geräte werden in Kombination mit Wasser verwendet
Massageauflage
  • die Sitzauflagen imitieren häufig das Prinzip der Shiatsu-Massage
  • viele Auflagen haben eine zusätzliche Wärmefunktion
  • die Auflagen arbeiten teilweise elektrisch

1.1. Was bringen Infrarot-Massagegeräte

Massagebürsten gibt es in verschiedenen Stärken.

Massagestäbe mit Infrarot gehören zu den beliebtesten Geräten. Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, ein solches Gerät anzuschaffen, sollten Sie ein paar Dinge im Hinterkopf haben. Diese Massagegeräte funktionieren in der Regel mit Batterie. Sie haben einen Griff und sind länglich geformt, so dass Sie mit dem Gerät selbst den gesamten Rücken erreichen können.

Infrarot-Strahlen sind elektromagnetische Wellen, die die Muskulatur erwärmen. Infrarotgeräte setzen also auf die wohltuende Kombination von Licht und Wärme, um die Heilung zu fördern. Beim Kauf sollten Sie beachten, dass einige Geräte sehr laut sind. Wichtig ist, dass sich die Wärme regulieren lässt, denn das Wärmeempfinden ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Der Griff sollte angenehm in der Hand liegen und idealerweise lässt sich das Gerät mit einer Hand bedienen. Gut ist auch eine Timer-Funktion.

1.2. Was ist das Besondere an Massageauflagen?

Auch Massagematten sind sehr beliebt. Die Sitzauflagen sind eine Art preiswerter Ersatz für Massagesessel, die recht teuer sind. Der Vorteil liegt darin, dass gleichzeitig eine große Fläche massiert wird und Sie selbst dabei nichts weiter tun müssen. Sie können sich also vollkommen entspannen. Um die Massageauflagen zu benutzen, brauchen Sie einen Stuhl mit einer möglichst geraden und hohen Rückenlehne. Erst zusammen mit einem Stuhl erreichen Sie genügend Stabilität, auch wenn die Auflagen meistens über eine Hartschale im Rückenbereich verfügen. Die Auflagen sind nicht nur preiswerter als Massagesessel, sondern auch flexibler. Im Vergleich zu anderen Massagegeräten punkten sie vor allem durch die große Auflagefläche.

Achtung: Die Massageauflagen dürfen nur im Sitzen verwendet werden. Versuchen Sie nicht, sie im Liegen zu benutzen. Durch das Körpergewicht würde der Massagemechanismus beschädigt. Im schlimmsten Fall kann das sogar zu einem Kurzschluss oder Brand führen.

2. Was leisten Massagegeräte?

Jede der beschriebenen Techniken und Methoden kann die Muskulatur lockern und damit für Entspannung und Erleichterung sorgen. Klar ist aber, dass die Geräte weder den Arzt noch einen professionellen Masseur ersetzen können. Bei vorübergehenden, leichten Verspannungen sind sie aber sehr gut geeignet. Auch als ergänzende Therapie-Maßnahme bei bekannten Problemen können sie manchmal wirken.

Achtung: Wenn Sie dauerhaft Schmerzen haben, sollten Sie auf jeden Fall einen Orthopäden aufsuchen und die Ursache abklären.

  • Massagegeräte dienen der Entspannung.
  • Verspannte Muskeln werden gelockert und Schmerzen gelindert.
  • Die Durchblutung wird angeregt.
  • Einige Geräte sind in der Anschaffung sehr teuer.
  • Elektrische Geräte fressen während der gesamten Anwendung Strom.
  • In Massagegeräte-Tests fallen immer wieder Geräte durch, weil sie sehr laut sind.

3. Wodurch zeichnen sich gute Massagegeräte aus?

Kurzzeitige oder regelmäßige Anwendung?

Massagegeräte können helfen, Muskeln zu lockern. Dafür sollte das Gerät möglichst gut zu Ihren Bedürfnissen passen. Während bei gelegentlichen, leichten Verspannungen ein Massagestab gute Dienste tut, macht bei anhaltenden Problemen die Investition in eine Sitzauflage oder sogar einen Massagesessel Sinn.

Wenn Sie sich nun für eine bestimmte Technik entschieden haben, stehen Ihnen immer noch verschiedene Modelle zur Auswahl. In Massagegeräte-Tests 2018 spielt natürlich vor allem der Sicherheitsgedanke eine Rolle. Massagegeräte-Vergleichssieger haben einen Überhitzungsschutz  und einen Timer. Im Massagegeräte-Vergleich ist auch die Lautstärke von Bedeutung. Denn viele Geräte, vor allem Massagestäbe, arbeiten alles andere als geräuscharm. Weil Sie sich bei der Massage auch entspannen wollen, sollten Sie auf den Lautstärkepegel, den das Gerät erreicht, auf jeden Fall achten. Ein weiteres Kaufkriterium ist das Zubehör. Ist alles dabei, was Sie benötigen? Und kann wichtiges Zubehör nachgekauft werden? Diese Fragen sollten Sie auf jeden Fall klären, bevor Sie sich für ein Modell entscheiden.

Arbeitet ein Massagegerät zu laut, ist es mit der Erholung schnell dahin.

Bei Massagegeräten mit Elektroden zum Beispiel ist wichtig, dass die Elektroden nachgekauft werden können, denn die Klebeschicht kann nach einiger Zeit verschmutzen. Dann haften die Elektroden nicht mehr richtig und der Strom kommt nicht im Muskel an. Bei manchen Geräten sind auch Massagegele oder Öle dabei. Hier lohnt ein Vergleich der Kosten. Vielleicht benötigen Sie gar kein Massageöl oder Sie können eines günstig in der Drogerie erstehen. Prüfen Sie, ob die zusätzlichen Kosten solcher Pakete für Sie wirklich Sinn machen.

Durchaus praktisch kann aber zum Beispiel eine Transporttasche sein, wenn Sie das Massagegerät mit auf Reisen nehmen möchten. Natürlich spielt die Handhabung im Massagegerte-Test eine große Rolle. Nehmen Sie das Gerät in die Hand und probieren Sie, wie die Anwendung funktioniert. Liegt das Gerät gut in der Hand? Das Gewicht ist vor allem bei Massagestäben nicht unwichtig, denn diese halten Sie die ganze Zeit in der Hand. Wenn Ihnen das Gerät schon nach wenigen Minuten zu schwer wird, macht die Anschaffung wenig Sinn. Auch die Bedienung sollte möglichst selbsterklärend und einfach sein.

Bei manchen Geräten macht ein integriertes Bedienelement Sinn. Bei anderen ist es besser, ein separates Bedienelement zu haben, das mit einem Kabel verbunden ist. Toll sind Extras wie verschiedene Massagetechniken und Geschwindigkeiten. Wir raten generell zu Geräten, bei denen Sie die Intensität selbst einstellen können, denn jeder Mensch empfindet eine andere Vibrationsstärke als angenehm. Achten Sie außerdem auf die Verarbeitung und Strapazierfähigkeit. Im Massagegeräte-Vergleich punkten Geräte, die sich leicht reinigen und warten lassen. Das Wichtigste ist aber die Effizienz der Massage. Hier helfen Ihnen, neben dem Selbsttest, vor allem Erfahrungsberichte weiter.

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