Schaumfestiger Test 2018

Die besten Haarschäume im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Schaumfestiger zaubern Volumen in feines Haar.
  • Schaumfestiger bringen Halt und Stand, ohne das Haar zu beschweren oder zu verkleben.
  • Es gibt Schaumfestiger in verschiedenen Stärken.
  • Gute Schaumfestiger bieten gleichzeitig Pflege und Hitzeschutz.

schaumfestiger-test
Vor allem für Frauen mit feinem, längerem Haar ist Schaumfestiger ein unverzichtbarer Helfer beim Haarstyling. Er macht das Haar voluminöser, gibt Halt und kann Locken aufpeppen. Schaumfestiger gibt es von vielen bekannten Herstellern wie Wellaflex, Taft, Tigi, L`Oreal, Syoss, Nivea, Garnier, Revlon aber auch von Eigenmarken großer Drogerieketten oder von Naturkosmetikherstellern. Teuer heißt hierbei nicht unbedingt gut.

Auch preiswerte Produkte können in Schaumfestiger-Tests mithalten. Bei der Wahl des richtigen Schaumfestigers sollten Sie darauf achten, dass er zu Ihrem Haartyp und Ihren Styling-Bedürfnissen passt. Die richtige Wirkung entfalten Schaumfestiger aber nur, wenn sie richtig angewendet werden. Und dabei müssen Sie genauso viel beachten, wie bei der Auswahl des Produkts.

1. Wie wirken Schaumfestiger?

Moderne Schaumfestiger haben nichts mehr mit den steifen Fönfrisuren vergangener Jahre zu tun. Sie geben den Haaren lockeren Halt, neuen Schwung und schaffen sogar mehr Volumen. Sie lassen die Haare dadurch kräftiger wirken, beschweren aber nicht. Richtig angewendet werden die Haare nicht hart und steif, sondern luftig und griffig.
Vor allem feine, lange Haare bekommen mit Schaumfestiger mehr Volumen. Aber auch für das Styling von Locken ist der Schaum bestens geeignet. Wenn Sie sich eine Hochsteckfrisur machen möchten, sorgen Schaumfestiger für den nötigen Stand. Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, legen sich, so beschreibt es die Stiftung Warentest in einem Schaumfestiger-Test, Kunstharze wie ein Film um die Haare.

Für viele Frauen gehört Schaumfestiger zur Pflegeroutine.

Auf diese Weise wird jedes einzelne Haar praktisch aufgeraut und es entsteht ein größerer Abstand zum nächsten Haar. Schaumfestiger von Naturkosmetik-Herstellern setzen für diesen Effekt zum Beispiel auf Maisstärke oder Extrakte aus grünem Tee, Reis oder Hopfen. In der Anwendung sind Schaumfestiger sehr praktisch. Der Schaum tropft nicht, verklebt nicht und lässt sich leicht im Haar verteilen, ebenso wieder ausbürsten. Die Regale der Drogerien sind gut gefüllt mit einer Vielzahl verschiedener Schaumfestiger.

Unterschiede gibt es dabei zum einen beim Festigungsgrad, zum anderen bei den weiteren Eigenschaften. Der Grad des Halts bestimmt darüber, wie sicher die Frisur im Anschluss sitzt. Mehr Halt kann aber auch stärker beschweren. Sie müssen also abwägen, was für Sie wichtig ist. Zudem gibt es Produkte mit besonderen Eigenschaften, wie etwa einem integrierten Hitzeschutz, einem Farbschutz für gefärbte Haare oder pflegenden Inhaltsstoffen. Es hängt hier ganz von Ihrer Haarstruktur und Ihren individuellen Bedürfnissen ab, für welches Produkt Sie sich entscheiden.

  • macht die Haare voluminös und griffig
  • schafft Stand und Halt
  • verklebt die Haare nicht
  • ist einfach in der Handhabung
  • hat oft auch pflegende Eigenschaften
  • bei falscher Anwendung und Dosierung kann der Effekt ins Gegenteil umschlagen und die Haare werden sogar platter

2. Welche anderen Styling-Produkte gibt es und was sind die Unterschiede?

Schaumfestiger ist einfach in der Handhabung.

Neben Schaumfestigern finden sich natürlich noch viele andere Styling-Produkte im Handel, die ebenfalls Halt und Stand versprechen. Andere Mittel wiederum sind eher dafür gedacht, einzelne Haarpartien zu betonen.
Die wichtigsten Produktarten sind:

  • Schaumfestiger
  • Gel
  • Wachs
  • Matt-Paste
  • Haarspray
  • Haarlack
  • Fönspray

Während Gel, Wachs und Mattpasten eher zum Akzentuieren geeignet sind, können Sie mit Haarspray die Frisur fixieren. Am ehesten dem Schaumfestiger ähnlich sind Fönsprays. Diese werden ebenfalls vor dem Föhnen ins Haar gegeben und wirken festigend. Auch sie sind oft mit einem Hitzeschutz kombiniert.

Produktart Anwendungsbereiche und Wirkung
Schaumfestiger
  • wird ins feuchte Haar gegeben
  • schützt oft vor Fönhitze
  • schafft Volumen und macht die Haare griffig
Gel
  • akzentuiert einzelne Strähnen durch einen Nass-Effekt
  • lässt die Haare zusammenkleben und hart werden
  • wird vor allem bei kürzeren Frisuren eingesetzt
  • kann die Haare austrocknen
Wachs
  • wird eher bei kürzeren Frisuren eingesetzt
  • bändigt widerspenstige Haarsträhnen
  • die Haare bleiben formbar, anders als beim Gel
  • enthält Mineral- und Pflanzenfette
  • ist nicht auskämmbar und schwer auswaschbar
  • ist nicht für feine Haare geeignet, da diese platt werden würden
Matt-Paste
  • für den sogenannten „Surfer-Look“
  • Mischung aus Wachs und Gel
  • die Haare wirken trocken
  • das Haar bleibt modellierbar
Haarspray
  • fixiert die Frisur und gibt dauerhaften Halt
  • einige Produkte sorgen zusätzlich für Glanz
  • schützt auch vor äußeren Einflüssen wie Regen, Sonne oder Wind
Haarlack
  • ähnlich wie Haarspray aber deutlich stärker
  • ist vor allem für extreme Frisuren geeignet
Fönspray
  • wirken ähnlich wie Schaumfestiger
  • sind für lange Haare geeignet
  • Zeichnen sich vor allem durch einen starken Hitzeschutz aus

3. Welcher Schaumfestiger ist der beste?

Stiftung Warentest hat bereits einen Schaumfestiger-Test durchgeführt. Der Schaumfestiger-Vergleichssieger punktet dabei mit besonders viel Volumen und starkem Halt, ist allerdings auch nicht ganz billig. Allerdings können im Schaumfestiger-Vergleich auch preiswerte Eigenmarken mithalten. Sie schneiden nur geringfügig schlechter ab, als der Schaumfestiger-Vergleichssieger. Beim Kauf eines Schaumfestigers sollten Sie vor allem Ihre eigene Haarstruktur im Blick behalten.

Produkte der Kategorie Schaumfestiger sind oft nicht besonders kostenintensiv.

Wenn Sie besonders feines, plattes Haar haben, benötigen Sie ein Produkt, das extra viel Volumen schenkt. Haben Sie gefärbte Haare? Dann greifen Sie zu einem Schaumfestiger, der gleichzeitig die Farbe schützt. Sind Ihre Haare trocken und splissig? Für diesen Fall gibt es Schaumfestiger mit pflegenden Eigenschaften. Diese können allerdings was das Volumen angeht, wie diverse Schaumfestiger-Tests 2018 zeigen, nicht immer mithalten. Die Frisur fällt teilweise schnell wieder zusammen.

Wir raten Ihnen auf jeden Fall zu einem Produkt, das einen Hitzeschutz bietet. Denn Schaumfestiger wirken sehr gut, wenn man die Haare im Anschluss mit dem Fön bearbeitet. Die Fönhitze kann aber wiederum die Haarstruktur angreifen. Der Hitzeschutz sorgt dafür, dass die Haare nicht zu sehr strapaziert werden und auch eine elektrostatische Aufladung wird dadurch weitestgehend verhindert.

Tipp: „Viel hilft viel“ gilt beim Schaumfestiger nicht unbedingt. Produkte, die extra starken Halt bieten, können die Haare auch beschweren und die Frisur im schlimmsten Fall sogar zusammenfallen lassen. Vor allem, wenn Sie sehr feine Haare haben, sollten Sie das beachten.

Wichtig bei der Wahl des Schaumfestigers ist auch die richtige Konsistenz. Leider können Sie diese im Laden natürlich nicht testen. Vielleicht helfen Ihnen Erfahrungsberichte von Freundinnen oder aus dem Internet. Für besonders viel Volumen sollte der Schaum nämlich besonders fluffig sein. Für ein definiertes Styling dagegen benötigen Sie einen Schaum, der eher fest ist.

4. Wie man Schaumfestiger am besten anwendet

4.1. Vorbereitung und Dosierung des Schaumfestigers

Schaumfestiger bereiten perfektes Styling vor.

Bevor Sie den Schaumfestiger anwenden, sollten Sie die Flasche gut schütteln. Je schaumiger die Mousse wird, desto besser können Sie sie dosieren und im Haar verteilen. Die Haare sollten für die Anwendung im Idealfall handtuchtrocken sein. Zum Auffrischen des Stylings am nächsten Tag können Sie auch etwas Schaumfestiger ins angefeuchtete Haar geben. Sie können die Haare dafür zum Beispiel mit einer Blumenspritze etwas einsprühen. Niemals sollten Sie aber Schaumfestiger in trockenen Haaren anwenden. Der Festiger verliert dann nicht nur seine Wirkung, sondern macht die Haare sogar platt und klebrig.

Bei der Dosierung gilt oft: Weniger ist mehr! Zuviel Schaumfestiger kann die Wirkung umkehren, statt sie zu verstärken. Die Haare werden durch eine zu große Menge des Produkts eher belastet. Vor allem, wenn Sie feine Haare haben, sollten Sie daher besser erst einmal mit einer kleineren Menge anfangen. Wenn nötig, können Sie immer noch etwas nachlegen. Als Faustformel gilt: Bei extrem kurzen Haaren reicht eine Schaumfestiger-Menge von der Größe einer Walnuss. Bei einer Bob-Frisur benötigen Sie mindestens eine Golfballgroße Menge Schaumfestiger und bei längerem Haar dann mindestens die doppelte Menge – je nachdem, wie lang die Haare tatsächlich sind.

4.2. Styling mit Schaumfestiger

Schaumfestiger zweckentfremden?

Es entspricht zwar nicht dem eigentlichen Zweck des Schaumfestigers, aber Sie können mit dem Schaum auch einen modernen Sleek-Look kreieren. Dafür binden Sie die feuchten Haare, nachdem Sie den Schaumfestiger darin verteilt haben, zu einem Pferdeschwanz oder Dutt.

Verteilen Sie den Schaum mit den Fingern ober einem grobzinkigen Kamm. Wenn Sie Locken stylen wollen, sollten Sie die Haare, wenn der Schaum verteilt ist, ein wenig kneten. Sie können die Haare entweder an der Luft trocknen lassen oder föhnen.

Für tolle Locken eignet sich am besten ein Fön mit Diffusor-Aufsatz. So bekommen die Locken viel Sprungkraft. Wenn Sie Locken in glatte Haare zaubern wollen, können Sie die Haare nach dem Verteilen des Schaumfestigers auf Lockenwickler oder Papilloten drehen. Glattes Haar wird wunderbar voluminös, wenn Sie es über eine Rundbürste föhnen. Das glättet einerseits die Haarstruktur, schafft aber gleichzeitig Stand und Volumen.

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