Sonnencreme Test 2018

Die besten Sonnencremes im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Intensiver Sonnenschutz ist für jeden Hauttypen wichtig. Die Haut wird von UVA- und UVB-Strahlen durchdrungen. Diese haben unterschiedliche Auswirkungen, die von einem leichten Sonnenbrand bis hin zur Bildung von Krebszellen reichen können.
  • Sonnenschutz ist im ganzen Jahr relevant, nicht nur an heißen Sommertagen. Auch wenn die Wintersonne weniger aggressiv ist, hat sie dennoch Auswirkungen auf das Hautbild.
  • Sie haben die Wahl aus diversen Sonnencremes. Abhängig von Ihrer Haut und der Intensität der Sonneneinstrahlung, kommen jeweils andere Produkte für Sie infrage.

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – für viele gibt es kaum etwas Schöneres, als sich an den warmen Sommertagen von der Sonne verwöhnen zu lassen. Dabei vergessen wir viel zu schnell, dass die direkte Sonneneinstrahlung schädlich für unsere Haut ist. Dies bedeutet doch zum Glück nicht, dass wir uns im Dunkeln verstecken müssen. Denn hochwertige Sonnencreme ist die Antwort. Sie können Sonnencreme mit unterschiedlichen Lichtschutzfaktoren und für ganz unterschiedliche Bereiche kaufen. Dabei ist es nicht immer einfach, das passende Angebot zu finden. Nutzen Sie unseren umfangreichen Sonnencreme-Vergleich 2018 dazu, ein Produkt zu finden, das Sie auf der ganzen Linie überzeugen kann. So steht einem sonnigen Sommer nichts im Weg – abhängig vom Wetterbericht natürlich!

1. Wie funktioniert Sonnencreme?

UV-Strahlung ist in ge­zwun­ge­ner­ma­ßen auch Lebensnotwendig und hilft beim Aufbau von Vitamin D3 im Körper.

Bevor die Frage nach dem Wie beantwortet werden kann, muss man sich bewusst sein, warum wir überhaupt Sonnencreme benötigen. Wo unsere Vorfahren einen natürlichen Sonnenschutz in Form von Fell genossen haben, ist unser Haut heute nahezu schutzlos gegen UV-Strahlen. Die Sonnenstrahlen können ungehindert in die oberen und unteren Hautschichten eindringen.

UV-Strahlen sind in Wellenform vorhanden, und abhängig von der Schwingung der Welle, können die Strahlen tief in die Haut eindringen oder lediglich die obere Schicht beeinflussen.
UVA-Strahlen sind in der Lage, tief in die Epidermis zu gelangen. Dort können sie eine Reihe von Schäden anrichten. Sie zerstören und verändern die Zellstruktur ̶ was auf lange Sicht viele Auswirkungen haben kann:

  • Pigmentflecken
  • Faltenbildung
  • Hautkrebs
Sonnencreme für Babys

Verzichten Sie unbedingt darauf, Babys und Kleinkinder der direkten Sonne auszusetzen. Obwohl die Sonne positive Auswirkungen hat, wie zum Beispiel die Bildung von Vitamin D, kann sie schwere Schäden anrichten. Dies gilt vor allem für Kinder im Alter von unter zwölf Monaten. Diese sollten frische Luft immer im Schatten genießen.

Die sogenannten UVB-Strahlen sind weniger schädlich. Sie verbrennen die obere Hautschicht und rufen somit den ungeliebten Sonnenbrand hervor. Die Intensität des Sonnenbrands wird dabei sowohl durch die Stärke der Strahlen, als auch die Dauer der Bestrahlung bestimmt. In leichten Fällen kommt es lediglich zu einer Rötung. In schlimmen Fällen kommt es zur Blasenbildung auf der Haut – ähnlich wie bei einer normalen Verbrennung mit Feuer oder Hitze.

Die Sonnencreme ist in der Lage, die Strahlen daran zu hindern, in die Haut einzudringen. Sie legen sich wie ein Schutzfilm auf die Haut und blocken die Lichtwellen, bevor sie die Hautzellen erreichen. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass selbst die beste Sonnencreme nicht zu 100 % vor der UV-Strahlung schützt. Auch die Stiftung Warentest weist ausdrücklich darauf hin. In einem Sonnencreme-Test (für Erwachsene, für Kinder) hat das Prüfinstitut 17 Produkte mit einem Sonnenschutzfaktor zwischen 15 und 20 getestet. Dabei haben sechs Produkte mit der Testnote „Sehr gut“ abgeschlossen. Generell ist die Stiftung Warentest davon überzeugt, dass alle getesteten Produkte einen wirksamen Sonnenschutz liefern.

2. Welche Sonnencreme-Typen gibt es?

Ob in der Drogerie, im Supermarkt oder im Online-Shop – die Auswahl für Sonnencreme ist enorm. Dabei sind es nicht nur die unzähligen Marken, die eine Wahl schwer machen können. Es gibt auch eine Vielzahl von diversen Sonnencreme-Typen, die alle unter die Kategorie Sonnenschutz fallen. Dabei eignet sich jedes Produkt für einen anderen Einsatz und anderen Hauttyp am besten.

2.1. Welchen LSF benötige ich?

Der Schutz gegen die Sonne kommt in diversen Lichtschutzfaktoren. Achten Sie darauf, einen Faktor zu wählen, der zu Ihrem Hauttyp passt.

Hauttyp Lichtschutzfaktor LSF
Dunkle Haut / gebräunte Haut Eine starke Pigmentierung fungiert als natürlicher Lichtschutzfaktor. Daher ist eine Sonnencreme mit LSF 15 bis 20 hier zumeist ausreichend.
Mittlerer Hautton Hier bietet es sich an, einen Sonnenschutz mit LSF 20 bis 30 aufzutragen.
Sehr helle Haut / Kinder Kinderhaut ist anfälliger für UV-Strahlen als die Haut von Erwachsenen. Kinder sollten daher immer einen hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 nutzen. Helle Haut kann mit einem LSF von bis zu 50 geschützt werden.

2.2.Sonnenmilch, Sonnenspray oder Öl?

Kinder sollten neben dem Eincremen auch zwischendurch eine Pause im Schatten einlegen und sich erneut eindcremen.

Für nahezu jeden Lichtschutzfaktor gibt es Sonnencreme mit ganz unterschiedlicher Textur. Sonnenmilch ist recht flüssig und lässt sich leicht auftragen. Die Milch zieht schnell ein und eignet sich gut zum Nachcremen, sind Sie bereits am Strand oder an einem sonnigen Tag unterwegs.
Sonnencreme dient am besten als Grundlage. Die feste Textur legt einen dicken Film auf die Haut, und die Wirkstoffe können tief in die Haut eindringen. Sie sollten die Creme mindestens 20 Minuten einziehen lassen.
Sonnencreme-Spray ist besonders leicht in der Handhabung. Das Spray ermöglicht ein gleichmäßiges Verteilen der Sonnencreme. Es ist gut für Kinder geeignet, die nur ungern lange stillhalten, um Sonnenschutz aufzutragen.

Achtung: Sonnenöl lässt sich ebenfalls sehr leicht verteilen. Allerdings muss hier unbedingt beachtet werden, dass das Öl am besten für bereits gebräunte Haut geeignet ist. Frisch nach dem Auftragen, hat es eine reflektierende Wirkung, was den Effekt der Sonneneinstrahlung verstärken kann.

3. Pflegende Sonnencreme

Eine gute Sonnencreme schützt nicht nur die Haut vor den schädlichen UV-Strahlen, sie ist auch mit pflegenden Wirkstoffen versetzt. Diese sind vor allem dazu gemacht, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und unnötigem Feuchtigkeitsverlust vorzubeugen. Darüber hinaus gibt es auch Sonnenpflege, welche die Haut mit mineralischen Inhaltsstoffen wie Zinkoxid versorgt. Diese helfen dabei, die natürliche Schutzschicht der Haut zu optimieren. Der natürliche Sonnenschutzfaktor vor gesunder Haut kann bis zu 4 betragen.

Tipp: Nutzen Sie am besten eine Sonnencreme ohne Paraben. Dieser Stoff ist ein Weichmacher und Konservierungsmittel. Allerdings wird dem Stoff nachgesagt, die Haut bei übermäßiger Nutzung stark zu belasten. Auch Sonnencreme ohne Duftstoffe ist häufig die bessere Wahl, vor allem für Allergiker.

Leiden Sie unter Hautproblemen wie Akne oder öliger Haut, bietet es sich an, eine spezielle Sonnencreme für Akne zu verwenden. Diese Creme verzichtet auf ölhaltige Inhaltsstoffe und eignet sich auch für fettige Haut und Mischhaut. Eine hochwertige Sonnencreme für das Gesicht zieht schnell ein und hinterlässt keine Spuren. In einem individuellen Sonnencreme-Test können Sie herausfinden, ob Sie allergische Reaktionen zeigen. Am besten am Knöchel testen und mindestens 24 Stunden warten.

4. Sonnencreme korrekt auftragen

Im Rahmen der korrekten Anwendung für Sonnencreme gibt es viele Fragen. Was zuerst auftragen, Sonnencreme oder Tagescreme? Wie lange hält der Schutz der Sonnencreme? Muss Sonnencreme nachgecremt werden?

Es ist wichtig, beim Auftragen einen gleichmäßigen Schutzfilm zu sichern und den gesamten Körper einzucremen. Sonnenstrahlen können auch durch dünne Kleidung dringen und die Haut schädigen, trotz der Abdeckung. In Kombination mit anderen Pflegeprodukten sollte die Sonnencreme immer zuletzt aufgetragen werden. Andere Produkte unbedingt vollständig einziehen lassen, um die Wirkung zu sichern. Gute Sonnencreme sollte am Strand alle zwei Stunden nachgecremt werden. Im Alltag ist es ausreichend, einmal im Tagesverlauf den Sonnenschutz aufzufrischen. Als Alternative zu einer vollwertigen Sonnencreme können Sie eine getönte Tagescreme mit Lichtschutzfaktor verwenden. Diese hat Vorteile und Nachteile zu bieten:

  • Wirkt als leichtes Make-up
  • Hat pflegende Inhaltsstoffe
  • Eignet sich für jeden Hauttyp
  • LSF ist recht gering
  • Teurer als klassische Sonnencreme

5. Sonnencreme – beliebte Marken

In unserer Sonnencreme Kaufberatung möchten wir Ihnen die Marken aufzählen, die in einem Sonnencreme-Vergleich häufig als Sonnencreme-Vergleichssieger hervorgehen:

  • Alverde,
  • Estée Lauder,
  • Eucerin, Kanebo,
  • L’Oréal,
  • Ladival,
  • Lancôme,
  • Piz Buin,
  • Vichy,
  • Tiroler Nussöl,
  • The Organic Pharmacy,
  • Rodial,
  • Neutrogena,
  • Ligne St. Barth,
  • Guerlain,
  • Caudalie,
  • Bioderma,
  • Avon,
  • Biotherm,
  • Clinique,
  • Diadermine,
  • Dior,
  • Garnier,
  • Juvena,
  • La Prairie,
  • Lancaster,
  • Nivea,
  • Sisley,
  • Sundance,
  • Shiseido,
  • NUXE,
  • Lavera,
  • Lierac,
  • La Roche Posay,
  • Eco Cosmetics,
  • Decléor,
  • Clarins,
  • Babor,
  • Annemarie Börlind

Möchten Sie gute und günstige Sonnencreme kaufen, dann schauen Sie sich im reichhaltigen Online-Angebot um. Dort finden Sie garantiert Ihren persönlichen Sonnencreme-Vergleichssieger zum besten Preis.

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