Yogamatte Test 2018

Die besten Yogamatten im Vergleich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die Yogamatte gehört zu den wichtigsten Utensilien des Yogis.
  • Yogamatten finden Sie in verschiedenen Größen, Materialien und Stärken.
  • Je nachdem, welche Yogaform Sie ausüben, kann eine andere Yogamatte für Sie geeignet sein.

yogamatte
Haben Sie gewusst, dass etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland dem Yoga verfallen sind? Grund dafür sind sowohl die Formvielfalt als auch die Anwendungsmöglichkeiten. Sich zwischen Hatha-Yoga, Vini, Flow Yoga, Power Yoga oder Hormonyoga und anderen Stilen zu entscheiden, fällt nicht immer leicht. Da ist aber ganz sicher für jeden Aktiven das richtige Konzept dabei. Außerdem kann Yoga nicht nur zum Stressabbau oder zur Selbstfindung genutzt werden, sondern kann so manche Krankheit lindern oder verhindern. Wer sich dem Yoga ausgiebig widmen möchte, der benötigt seine Utensilien. Die Yogamatte ist hier das wesentliche Hilfsmittel, welches für so manche Yogaübung unverzichtbar ist. Worauf sollte ich beim Kauf einer Yogamatte achten? Warum sind Yogamatten so dünn? Und wie kann ich meine Yogamatte ordentlich reinigen?Zu unserem

1. Yoga und seine Arten in der Übersicht

Wollen Sie den passenden Yoga Stil für sich finden, so kann Ihnen dabei schnell schwindelig werden. Der Grund: Mittlerweile werden in Europa mehr als 40 Unterformen des Yoga praktiziert. Die verschiedenen Körper-, Atem- und Meditationsübungen sollen Körper, Geist und Seele auf einem ausgewogenen Level halten. Fragt man Ärzte, so hat Yoga einen enormen Einfluss auf unsere Gesundheit. In Studien konnte belegt werden, dass Yoga Menschen anzuraten ist, wenn sie

  • an Depressionen erkrankt sind
  • unter Schmerzen verschiedenster Ursachen leiden
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen oder therapieren wollen

Die Yoga Tradition hat ihren Ursprung in Indien, wo eine der ältesten Stile bereits vor mehreren hundert Jahren entstand. Das Hatha-Yoga ist dann für Sie geeignet, wenn Sie dem Sport in seiner traditionellen Form nachgehen möchten. Die einzelnen Körperübungen sind hierbei meditativ angehaucht und mit speziellen Atemtechniken kombiniert.

Hinweis: Hatha-Yoga ist die Mutter so mancher moderner Yogaform. Wenn Kurse lediglich unter der Bezeichnung „Yoga“ angeboten werden, ist oft das traditionelle Hatha-Yoga gemeint.

Schon die Kleinsten finden Spaß am Yoga.

Bei Vegetarianern oder Veganern sind Sivananda und Kundalini besonders beliebt. Denn diese Formen haben einen meditativ-spirituellen Charakter und werden als Teil einer Lebensethik ausgeübt. Nutzen Sie Yoga als therapeutische Maßnahme nach einer Erkrankung, kann Ihnen Vini oder Iyengar Yoga empfohlen werden.

Diese Yoga Stile richten sich nach den Bedürfnissen und Fähigkeiten des Ausübenden. Zudem kommen hier Hilfsmittel wie Yogagurt oder Yogablock zum Einsatz. Wer beim Yoga so richtig ins Schwitzen kommen will, der kann Power Yoga, Flow Yoga, Ashtanga, Bikram oder Jivamukti für sich entdecken. Die Übungen einer Übungsreihe gehen hierbei fließend ineinander über, was eine besondere Kondition erfordert.

2. Welche Yogamatte ist für meinen Sport am besten geeignet?

Neben dem Yogakissen, dem Yogagut oder dem Yogablock gilt doch vor allem die Yogamatte als wichtiges Utensil, um die Übungen beim Yoga oder Pilates durchzuführen. Grundsätzlich weisen hochwertige Yogamatten eine hohe Materialdichte auf. Sie dehnen Sie nicht und sind fest genug, um Standsicherheit zu gewährleisten. Ist eine Matte zu dünn, so strapaziert das die Gelenke beim sporteln.

Ist eine Trainingsmatte hingegen zu dick, finden die Füße keinen festen Stand. Letztendlich hängt es aber vom persönlichen Empfinden ab, ob man sich auf einer dünnen oder dicken Yogamatte besser fühlt. Sicherheit sollte bei Yogamatten an erster Stelle stehen, um Verletzungen beim Yoga auszuschließen. Matten aus Schurwolle, PVC-Yogamatten und Matten aus Kautschuk weisen eine je eigene Rutschsicherheit der Ober- und Unterseite auf.

Tipp: Schaumstoffmatten sind in der Regel rutschfester als Yogamatten aus Naturstoffen.

Mit der richtigen Yogamatte macht Yoga noch mehr Freude.

Bei den meisten Übungen im Yoga ist eine Mattenbreite von 60 cm nötig, weshalb die Standard Yogamatten über dieses Maß verfügen. Wiederum andere Übungen lassen sich besser bei einer Mattenbreite von 75 cm durchführen. Nicht nur das eigene Komfort-Gefühl spielt bei der Größenwahl eine Rolle, auch der Yoga Stil, den man ausüben möchte. XXL Yogamatten besitzen eine 90 cm oder sogar 100 cm Breite. Yogamatten werden bei den verschiedenen Herstellern auch unter den Namen Turnmatte, Fitnessmatte oder Sportmatte geführt, und gern in bestimmte Kategorien eingeteilt. Was unterscheidet die einzelnen Matten voneinander?

Produktart Details
Basic Yogamatte
  • für Einsteiger
  • preisgünstig
  • universell einsetzbar
  • gute Haltbarkeit
Komfort Yogamatte
  • extra weich durch gute Polsterung und bequeme Federung
  • dichte Zellstruktur
  • größere Abmessung für mehr Platz
  • angenehmes, hautfreundliches Material
  • leichtes Gewicht für Transport
  • für härtere Böden geeignet
Premium Yogamatte
  • besonders rutschfest, auch bei Kontakt mit Schweiß
  • hohe Umweltfreundlichkeit der Materialien
  • komfortable Abmessungen
  • lange Haltbarkeit auch bei intensiver Nutzung
Naturyogamatte
  • zu 100 Prozent aus natürlichen Materialien
  • meist aus Naturkautschuk, Kork, Jute oder Schurwolle gefertigt
  • nachhaltiges Produkt der Kategorie Yogamatte
Reiseyogamatte
  • lässt sich überall mit hinnehmen
  • sehr kompakte Größe
  • leichtes Gewicht für besseren Transport
  • schmutzabweisendes Material
Design Yogamatte
  • verbinden Funktionalität und Design
  • mit Prints und yogischen Symbolen gestaltet
  • optische Highlights
Studio Yogamatte
  • waschmaschinengeeignet
  • schmale Form
  • besonders für die Nutzung im Yogastudio geeignet
  • im Vergleich zu anderen Modellen recht preiswert
Hot-Yoga Matte
  • speziell für schweißtreibende Yoga-Formen
  • ultra-dünn
  • entwickelt unter Feuchtigkeitseinwirkung enome Rutschfestigkeit

3. Wie schneiden Yogamatten im Test ab?

Yogastudios stellen meist eigene Matten zur Verfügung.

Bei Stiftung Warentest sucht man einen Yogamatten Vergleich bisher zwar vergeblich, bei Ökotest wird man hingegen fündig: Im Yogamatten Test werden mehr als 15 Yogamatten verglichen. Das Ergebnis dieses und anderer Yogamatten-Tests 2018 wird so manchen Yogi erschrecken. Die meisten Yogamatten stecken voller Schadstoffe. Einen klaren Vergleichssieger bei den Yogamatten gibt es nicht, da sowohl ein Produkt aus Baumwolle, aus Schafschurwolle als auch aus klassischem Kunststoff die Bezeichnung „beste Yogamatte“ verdient hätten.

Bei den Kunststoffmatten arbeiten die Hersteller zum einen mit thermoplastischen Elastomeren – kurz: TPEs – zum anderen mit einer Kombination aus PVC und Weichmachern. Diverse Yogamatten-Tests zeigten, dass Yogamatten aus aufgeschäumtem Kunststoff schädigendes Formamid enthalten. Auch so manche allergieauslösende Stoffe finden ihren Weg in die eine oder andere Yogamatte. In etlichen Kunststoffmatten wurden polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe nachgewiesen, die schlimmstenfalls krebserregend sein können.

Viele Yogamatten aus Naturkautschuk haben hingegen das Problem, dass bei ihnen erhöhte Gehalte an krebserregenden Nitrosaminen festgestellt wurden. Manch ein Produkt enthält zudem Latexproteine, die Allergien auslösen.

Tipp: Wenn Sie eine Yogamatte kaufen, orientieren Sie sich am besten an den Prüfzertifikaten, etwa dem Öko-Tex-Siegel.

Bekannte Hersteller für Yogamatten sind

  • bodhi
  • Bausinger
  • Yogistar
  • Manduka
  • Airex
  • adidas
  • Reebok

  • federt Sportübungen ab und schon so die Gelenke
  • einrollbar und damit gut verstaubar
  • mobiler Einsatz
  • bei regelmäßigem Gebrauch kann sich unangenehmer Geruch entfalten
  • regelmäßige Reinigung empfohlen

4. Häufige Fragen zur Yogamatte

4.1. Welche Yogamatte ist für Anfänger geeignet?

Ohne Yogamatte ins Studio?

Wer einzig im Studio dem Yoga nachgeht, kann eventuell auf den Kauf einer Yogamatte verzichten. Hier werden immer öfter Studiomatten angeboten, die genau die richtige Größe und Stärke haben und nach jedem Kurs gewaschen werden. Sind Sie jedoch ein regelmäßiger Yogi, so bietet sich der Erwerb einer eigenen Yogamatte an.

Wenn Sie Yoga neu für sich entdeckt haben und erst Neueinsteiger sind, empfehlen wir Ihnen die Basic Yogamatten. Diese sind universell einsetzbar, sodass Sie sich zwischen den verschiedenen Yoga-Stilen noch austoben können. Auf der Suche nach der passenden Yogaform unterstützt Sie die Basic Matte bei jeder Übung.

Ein weiterer Vorteil der Basic Yogamatte: Sie ist besonders preisgünstig und kann daher ohne weinendes Auge ausgetauscht werden, wenn Sie sich für eine Yogaform entschieden haben. Mancher Yogi bleibt ein Leben lang bei seiner Basic Matte, denn sie ist extrem lange haltbar.

Tipp: Sind Sie dem Yoga hoffnungslos verfallen und können nicht auf die Lieferung Ihrer Yogamatte warten? Als Alternative raten Yogis zu einer mehrfach gefalteten Decke, einem Handtuch, einer Matratze, einfachem Teppich oder einer handelsüblichen Isomatte.

4.2. Wie reinige ich meine Yogamatte?

Aus hygienischen Gründen ist beim Kauf einer Yogamatte von Bedeutung, wie diese sich reinigen lässt. Manch eine Yogamatte kann in der Waschmaschine gewaschen werden, andere lassen sich mit einer Seifenlauge feucht abwischen. Im Handel erhalten Sie außerdem bio-zertifizierte Reiniger, die speziell für Yogamatten entwickelt wurden. Diese Reiniger neutralisieren unangenehme Gerüche und verhelfen Ihrer Yogamatte zu neuer Strahlkraft. Ätherische Öle tauchen Ihre Matte in echtes Wohlfühlflair.

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